Syndicate

Syndicate

18 Jahre hat es gedauert, bis sich ein Entwicklerstudio an den Klassiker Syndicate von Bullfrog Production gewagt hat. Nun schwingt Starbreeze das Zepter und verabschiedet sich gleich mal vom altbackenen Strategieszenario und präsentiert einen stylischen First-Person-Shooter. Auf dem EA Winter Showcase in London konnten wir erstmalig selbst Hand anlegen und einen kleinen Teil aus einer Mission spielen.

Wir befinden uns in einem Hubschrauber. Unser Mentor Agent Marrett gibt uns ein paar Anweisungen: Konzernzentrale von ASPARI infiltrieren, Wissenschaftler Gary Cheng finden, seinen Bio-Chip entwenden, zurück zum Hubschrauber fliehen. Klingt nicht nach einer großen Aufgabe. Wir springen aus dem Heli, laufen zum Eingang, öffnen die Tür und schalten die ersten beiden Wachen in Sekundenschnelle aus. Ab hier trennen sich unsere Wege. Und wir stehen erst einmal vor verschlossenen Türen.

Am Anfang fühlten wir uns in der Haut von Miles Kilo ein wenig verloren. Wohin müssen wir? Alle Eingänge sind verschlossen. Was muss gemacht werden? Keine Hilfestellung wurde angezeigt. Der Einstieg gestaltete sich also ein wenig schwer, dennoch hatten wir irgendwann den Dreh raus: Eine verschlossene Türe ließ sich öffnen, nachdem wir sie überbrückt hatten. Dazu mussten wir einfach nur das Schloss über der Tür anvisieren, die vordere linke Schultertaste drücken und schon wurde die Abriegelung geknackt.

Irgendwann finden wir den Wissenschaftler und bevor er auch nur den Mund aufmacht, fängt er sich eine Kugel ein. Mit einer nicht sonderlichen zimperlichen Prozedur entfernen wir den Chip aus seinem Kopf. Aufgabe erledigt, nun ist die Zeit gekommen zu gehen. Doch vorher können wir unsere Fähigkeiten erweitern, indem wir uns in einem Auswahlbildschirm aus einer Fülle von Fertigkeiten eine aussuchen.

Auf dem Rückweg kommen wir nicht ganz zufällig an einem Testlabor für Waffen vorbei. Darin befindet sich gerade eine Person, die mit einem Maschinengewehr hantiert. Wir gehen rein, schalten sie mit einer ruppigen Genickmassage aus und nehmen die Waffe mit. Der Clou: Einmal ein Ziel anvisiert, können wir uns vom Objekt abwenden und schießen. Die Kugeln fliegen nun automatisch zu ihrem Bestimmungsort. Dadurch kamen wir auch weiter, indem wir eine Rohrleitung zerstörten, wodurch ein Gas austrat, das die benachbarte Scheibe zerdepperte. Nachdem wir kurz das Türschloss dahinter anvisiert und durch die Öffnung geschossen hatten, war die Tür geöffnet.

Was folgt, ist ein großes Gefecht außerhalb des Gebäudes. Wachen stürmen von allen Seiten an und setzen uns mit Gewehrsalven unter Druck. Kleine fliegende Drohnen feuern ebenfalls auf uns. Doch unser Kollege sitzt schon im Helikopter und gibt uns tatkräftig Feuerschutz. Jedenfalls bis das Ding selbst abgeschossen wird und in unsere Richtung abstürzt. Mehr bekommen wir leider nicht zu sehen, die Vorschauversion endet an dieser Stelle.

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